Das deutsche Start-up Lilium schließt sich Orlando an, um den US-Hub für fliegende Taxis zu eröffnen

Das deutsche Luftfahrt-Start-up Lilium hat am Mittwoch einen Vertrag mit der Stadt Orlando, Florida, unterzeichnet, um den ersten US-Verkehrsknotenpunkt für seine fliegenden Taxis zu eröffnen.

Die in München ansässige Gruppe plant den Bau eines sogenannten „Vertiports“ in Lake Nona, einer futuristischen Smart City in der Nähe des internationalen Flughafens von Orlando. In Zusammenarbeit mit dem lokalen Immobilienentwickler Tavistock Development wurde das Projekt entworfen und gebaut.

Liliums ultimative Vision ist es, ein Netzwerk von Lufttaxis in verschiedenen Städten einzurichten, mit einer App, mit der die Fahrzeuge ähnlich wie bei Uber angehalten werden können. Es ist eines von vielen Unternehmen, die drohnenähnliche Flugzeuge bauen, die wie ein Hubschrauber vertikal starten und landen.

Das Unternehmen gibt an, dass sein vollelektrischer Lilium Jet mit fünf Sitzen, der im vergangenen Jahr erstmals vorgestellt wurde, eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometern erreichen soll. Bei einer Demonstration im vergangenen Jahr gelang es ihm, bis zu 100 Stundenkilometer zu fahren.

Das Flugzeug, das vom Boden aus ferngesteuert wird, verfügt über zwei parallele Flügel mit 36 ​​Elektromotoren, die beim Start nach unten zeigen und dann für den Horizontalflug nach hinten kippen.

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